AES
Advanced Encryption Standard -
AES beruht auf dem Krypto-Algorithmus Rijndael, der den vom National Institute of Standards und Technology (NIST) ausgeschriebenen Wettbewerb um die Nachfolge des in die Jahre gekommenen Data Encryption Standards (DES) gewann.
AES ist wie DES ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren und unterstützt 128-, 192- und 256-Bit-Schlüssel. Damit werden laut NIST Brute-Force-Angriffe, die bei den 56-Bit-Schlüsseln von DES mit spezieller Hardware schon nach wenigen Stunden zum Ziel führten, auf Jahre hinaus unmöglich sein. Der Algorithmus ist nicht patentiert und darf von jedermann kostenlos eingesetzt werden
EAP
Extensible Authentication Protocol
EAP-MD5
EAP-Variante, die Passwörter zur einseitigen Authentisierung benutzt
EAP-TLS
EAP-Transport-Layer Security; EAP-Variante, die Zertifikate zur gegenseitigen Authentisierung benutzt
EAP-TTLS
EAP-Tunneled-Transport-Layer Security; EAP-Variante, die Zertifikate zur gegenseitigen Authentisierung benutzt
IPSEC
Internet Protocol Security
PEAP
Protected EAP, EAP-Variante zur gegenseitigen Authentisierung
RADIUS
Remote Authentication Dial-In User Service; Authentisierungs- und Überwachungsprotokoll auf Anwendungsebene für Authentisierung, Integritätsschutz und Accounting im Bereich Netzzugang
SSID
Service Set Identity; „Netzwerkname“ des Funk-LANs
SSL
Secure Socket Layer
TKIP
Temporal Key Integrity Protocol
WEP
Wired Equivalent Privacy
WPA
WPA sieht gegenüber WEB II eine bessere Verschlüsselung durch das sogenannte Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) vor, eine einfachere Einbindung durch Verwendung eines Pre-shared Key und die Möglichkeit, RADIUS-based 802.1X zur eindeutigen Identifikation von Benutzern zu verwenden.
WPA2
Die Herstellervereinigung Wi-Fi Alliance hat zum 1. September 2004 mit der Zertifizierung von WLAN-Geräten mit WPA2 begonnen.
WPA2 ist der Nachfolger des Verschlüsselungsstandards WPA (Wireless Protected Access) und entspricht dem IEEE-Standard 802.11i. Während WPA das Temporal Key Integrity Protocol (TKIP) und den Verschlüsselungsalgorithmus RC4 benutzt, setzt WPA2 auf AES (Advanced Encryption Standard). Damit werden auch die von vielen US-Behörden zu beachtenden Sicherheitsvorschriften FIPS 140-2 eingehalten.
Die Wi-Fi Alliance betont ausdrücklich, dass WPA nach wie vor sicher sei. Der Nachfolger sei eben noch sicherer und folge dem 802.11i Standard.
WPA2 ist in einer Personal- und einer Enterprise-Variante festgelegt. Bei einer WLAN-Verbindung im WPA2-Personal-Modus nutzen beiden Endstellen ein zuvor vereinbartes Passwort. Im Enterprise-Verfahren erfolgt die Authentifizierung in der Regel über einen RADIUS-Server mittels IEEE-802.1x-Verfahren und EAP (Extensible Authentication Protocol).
Angekündigt hat die Organisation außerdem ein Quality-of-Service-Verfahren namens Wi-Fi Multimedia (WMM), das auf 802.11e basierend verschiedenen Anwendungen unterschiedlich viel Bandbreite zuteilt
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